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Hello
COPD
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
Was bedeutet COPD?
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine häufige Erkrankung der Atemwege, bei der es zu einer dauerhaften Verengung der Bronchien kommt.
Die Folge sind Atemnot, Husten und Auswurf, insbesondere bei körperlicher Belastung.
COPD entwickelt sich meist über viele Jahre und steht häufig im Zusammenhang mit langjährigem Rauchen oder anderen inhalativen Schadstoffen.
Eine frühzeitige Diagnose und eine strukturierte Behandlung können den Krankheitsverlauf deutlich verlangsamen und die Lebensqualität verbessern.
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Was ist COPD?
COPD steht für Chronic, Obstructive, Pulmonary, Disease. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung der Atemwege mit dauerhafter Verengung der Bronchien.
Die Erkrankung umfasst zwei Hauptveränderungen der Lunge:
-
Chronische Bronchitis – dauerhafte Entzündung der Bronchien mit Husten und Auswurf
-
Lungenemphysem – Überblähung und Zerstörung der Lungenbläschen
Durch diese Veränderungen wird der Luftstrom beim Ausatmen behindert. Betroffene haben häufig das Gefühl, nicht vollständig ausatmen zu können.
Was ist COPD?
Bei der COPD liegt eine chronische Entzündung der Atemwege (Bronchien) vor.
Des Weiteren eine Verengung dieser Bronchien

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Diese Verengung und Entzündung
führt zu erschwertem Ausatmen

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Durch einen gesunden Bronchius kann wie durch einen Gartenschlauch geatmet werden!
Durch einen verengten Bronchus nur wie durch einen Strohhalm!
Die Entzündung führt zu einem Umbau der Bronchien.
Die Bronchien sind nun dauerhaft verengt.

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Der Umbau bedeutet,
dass keine Heilung der COPD möglich ist.
Chronische Bronchitis
Definition:
Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens drei Monaten pro Jahr in zwei aufeinanderfolgenden Jahren,
sofern andere Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen sind.

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Das Lungenemphysem
Dem Lungenemphysem liegt eine Überblähung und
Zerstörung der Lungenbläschen zugrunde!

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Gesunde Lungenbläschen sind vergleichbar mit Trauben
Lungenbläschen bei Emphysem sind im Vergleich mit Trauben so groß wie Zitronen
Auswirkung des Lungenemphysems auf die Atmung
Überblähung
Die viel zu große Lunge beim Lungenemphysem drückt die Rippen auseinander und das Zwerchfell nach unten.
Die Betroffenen fühlen sich wie aufgeblasen.
Ein Großteil der Luft ist in der Lunge gefangen und kann nicht ausgeatmet werden.
Das nennt man Überblähung

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Die roten Balken zeigen den Anteil der Luft,
der nicht ausgeatmet werden kann.
Bei der gesunden Lunge links ist dieser Anteil sehr klein.
Die Lunge kann sich beim Ausatmen weitgehend wieder entleeren.
Bei der COPD mit Lungenemphysem rechts ist der rote
Balken deutlich größer:
Es bleibt wesentlich mehr Luft in der Lunge zurück.
Diese „gefangene Luft“ führt zur Überblähung der Lunge, drückt das Zwerchfell nach unten und macht die Atmung zunehmend anstrengender.
Diffusionsstörung
Beim Lungenemphysem werden die feinen Wände zwischen den Lungenbläschen dauerhaft geschädigt und zerstört.
Dadurch entstehen größere Lufträume – gleichzeitig geht jedoch ein Teil der riesigen Oberfläche verloren, über die Sauerstoff normalerweise ins Blut aufgenommen wird.
Mit den Alveolarwänden gehen außerdem viele der kleinsten Blutgefäße verloren, die für den Sauerstoffaustausch benötigt werden.
Für den Sauerstoff steht dadurch weniger Austauschfläche zur Verfügung.
Das nennt man eine Diffusionsstörung.
Bei einem ausgeprägten Lungenemphysem kann deshalb insbesondere bei körperlicher Belastung nicht mehr genügend Sauerstoff in das Blut gelangen.
Dies kann eine Ursache dafür sein, dass der Sauerstoffbedarf steigt und eine Sauerstofftherapie notwendig wird.

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Ursachen der COPD
Die häufigste Ursache der COPD ist langjähriges Rauchen. Etwa 80–90 % der Patientinnen und Patienten mit COPD haben eine entsprechende Rauchvorgeschichte.






Weitere mögliche Ursachen sind:
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Je länger und intensiver eine Belastung besteht, desto höher ist das Risiko für eine Erkrankung.
Typische Symptome?
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend über Jahre. Häufig werden sie zunächst als „Raucherhusten“ unterschätzt.
Typische Symptome sind:

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-
Pfeifende Atemgeräusche
Viele Betroffene berichten, dass alltägliche Aktivitäten wie Treppensteigen zunehmend schwerfallen.
Diagnostik
Die Diagnose einer COPD erfolgt durch eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und Lungenfunktionsdiagnostik.
Wichtige Untersuchungen sind:




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Therapie
Die Behandlung der COPD verfolgt mehrere Ziele:
-
Linderung der Beschwerden
-
Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit
-
Verlangsamung des Krankheitsverlaufs
-
Vermeidung von Verschlechterungen (Exazerbationen)
Wichtige Therapiebausteine

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Der Rauchstopp ist die wichtigste Maßnahme, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

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Medikamente zur Erweiterung der Bronchien und zur Entzündungshemmung werden meist über Inhalatoren verabreicht.

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Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Belastbarkeit und reduziert Atemnot.

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Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Belastbarkeit und reduziert Atemnot.

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Bei ausgeprägtem Sauerstoffmangel kann eine langfristige Sauerstofftherapie erforderlich sein.

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Empfohlen werden insbesondere Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, Covid19 und RSV.
Lungenvolumenreduktion
Endoskopische oder chirurgische Verfahren zur Verkleinerung der Lunge bei Emphysem.
Es profitieren erfahrungsgemäß nur wenige Patienten.
Lungentransplantation
Bei jüngeren Patienten mit schwerer COPD zur Verbesserung der Lebensqualität.
Dies beschränkt sich auf Einzelfälle.
Leben mit COPD
Viele Menschen mit COPD können bei guter Therapie über viele Jahre eine stabile Lebensqualität erhalten. Wichtig sind eine regelmäßige medizinische Betreuung und ein aktiver Umgang mit der Erkrankung.
Hilfreiche Maßnahmen im Alltag:
-
Regelmäßige Bewegung
-
Atemtechniken zur Reduktion der Atemnot
-
Teilnahme an Lungensportgruppen
-
Konsequente Medikamenteneinnahme
-
Frühzeitige Behandlung von Atemwegsinfekten
-
Impfungen (Influenza, Pneumokokken, Covid19, RSV, Gürtelrose)
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll bei:
-
Länger bestehendem Husten (über mehrere Wochen, Monate, Jahre)
-
Auswurf
-
Pfeifenden Atemgeräuschen
-
Bluthusten (Hämoptysen) Notfall
-
Zunehmender Luftnot
-
Verminderter Belastbarkeit
-
Wiederholten Atemwegsinfekten
Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung und kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
Häufige Fragen zu COPD
Ist COPD heilbar?
COPD ist eine chronische Erkrankung und derzeit nicht heilbar. Eine gute Behandlung kann jedoch den Verlauf verlangsamen und Beschwerden deutlich reduzieren.
Kann man mit COPD Sport machen?
Ja. Regelmäßige Bewegung und Lungensport gehören zu den wichtigsten Maßnahmen in der Behandlung. Vorallem um die Lebensqualität zu verbessern.
Ist COPD immer durch Rauchen verursacht?
Rauchen ist die häufigste Ursache, jedoch können auch Luftverschmutzung, berufliche Schadstoffe oder genetische Faktoren eine Rolle spielen.
Wie erkennt man eine Verschlechterung der COPD?
Typische Zeichen sind zunehmende Luftnot, mehr Husten oder Auswurf sowie eine Verschlechterung der Belastbarkeit. Auch eine Verfärbung des Auswurf ist meist ein Alarmzeichen.




