
PNEUMOLOGIE
AM SCHLOSSBERG
S. Henschke I K. Eltges
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Montag 08.00- 12:00 Uhr und 13:30 -16:00 Uhr
Dienstag 08:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch 08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag 08:00 - 12:00 Uhr
NACHMITTAG NACH VEREINBARUNG
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Überschrift 4
Überschrift 2
Unsere Praxis eröffnet am 12.10.2026
Vor der Eröffnung ist die Praxis Pneumologie
am Schlossberg telefonisch noch nicht erreichbar.
Weitere Informationen werden rechtzeitig
vor dem Praxisstart veröffentlicht.


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Pneumologie am Schlossberg
ab dem 12.10.2026 am Standort
Saarbrückerstraße
66424 Homburg
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Unsere Praxis eröffnet am 12.10.2026
Die regulären Sprechzeiten werden rechtzeitig vor der Eröffnung an dieser Stelle veröffentlicht.
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Lungenfibrose
– Vernarbung des Lungengewebes
Die Lungenfibrose ist eine Erkrankung, bei der es zu einer Vernarbung des Lungengewebes kommt. Durch diese Veränderungen wird das Lungengewebe steifer und der Austausch von Sauerstoff zwischen Luft und Blut wird erschwert.
Die Erkrankung kann verschiedene Ursachen haben und entwickelt sich häufig langsam über einen längeren Zeitraum. Typische Beschwerden sind Belastungsluftnot und trockener Husten.
Eine frühzeitige Diagnose und eine gezielte Behandlung können helfen, den Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität zu verbessern.
Was ist eine Lungenfibrose?
Bei einer Lungenfibrose wird das feine Gewebe der Lunge zunehmend durch Bindegewebe ersetzt. Dieses Narbengewebe ist weniger elastisch und kann den Gasaustausch in den Lungenbläschen beeinträchtigen.
Dadurch kommt es zu:
-
verminderter Sauerstoffaufnahme
-
eingeschränkter Lungenfunktion
-
zunehmender Atemnot
Lungenfibrosen gehören zur Gruppe der sogenannten interstitiellen Lungenerkrankungen.
Ursachen der Lungenfibrose
Es gibt verschiedene Formen der Lungenfibrose. In vielen Fällen lässt sich eine Ursache erkennen, manchmal bleibt sie jedoch unklar.
Häufige Ursachen
-
idiopathische Lungenfibrose (IPF) – ohne bekannte Ursache
-
Autoimmunerkrankungen (z. B. rheumatische Erkrankungen)
-
berufliche Staubexposition (z. B. Silikose, Asbestose)
-
Medikamente
-
Strahlentherapie
-
chronische Entzündungen der Lunge
Bei einigen Menschen kann auch eine familiäre Veranlagung eine Rolle spielen.
Typische Symptome
Die Beschwerden entwickeln sich häufig langsam und werden anfangs oft nicht sofort erkannt.
Typische Symptome sind:
-
Luftnot bei körperlicher Belastung
-
trockener Reizhusten
-
verminderte körperliche Belastbarkeit
-
Müdigkeit
-
Gewichtsverlust
Im Verlauf kann auch Atemnot in Ruhe auftreten.
Bei manchen Betroffenen sind zudem sogenannte Trommelschlegelfinger oder Uhrglasnägel sichtbar.
Diagnostik
Die Diagnose einer Lungenfibrose erfordert meist mehrere Untersuchungen.
Bildgebung
Computertomographie der Lunge (HR-CT)
Die wichtigste Untersuchung zur Darstellung der typischen Veränderungen im Lungengewebe.
Lungenfunktion
Messung der Atemleistung und der Lungenvolumina.
Diffusionsmessung
Untersuchung, wie gut Sauerstoff aus der Lunge ins Blut übertritt.
Blutuntersuchungen
Suche nach möglichen Autoimmunerkrankungen oder anderen Ursachen.
Bronchoskopie
In bestimmten Fällen können Proben aus den Atemwegen oder dem Lungengewebe gewonnen werden.
Therapie
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Verlauf der Erkrankung.
Medikamentöse Therapie
Bei bestimmten Formen der Lungenfibrose können Medikamente eingesetzt werden, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.
Beispiele sind:
-
antifibrotische Medikamente
-
entzündungshemmende Medikamente
Sauerstofftherapie
Bei ausgeprägtem Sauerstoffmangel kann eine Langzeitsauerstofftherapie erforderlich sein.
Bewegung und Rehabilitation
Körperliche Aktivität, Atemtraining und Lungensport können helfen, die Belastbarkeit zu verbessern.
Lungentransplantation
Bei fortgeschrittenen Erkrankungen kann in ausgewählten Fällen eine Lungentransplantation in Betracht gezogen werden.
Verlauf der Erkrankung
Der Verlauf einer Lungenfibrose kann sehr unterschiedlich sein.
Mögliche Verläufe sind:
-
langsame Verschlechterung über viele Jahre
-
stabile Phasen mit nur geringer Veränderung
-
selten rasch fortschreitende Erkrankung
Regelmäßige Kontrollen der Lungenfunktion und Bildgebung sind wichtig, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Was kann man selbst tun?
Ein aktiver Umgang mit der Erkrankung kann helfen, den Alltag besser zu bewältigen.
Hilfreiche Maßnahmen sind:
-
Rauchverzicht
-
regelmäßige Bewegung und Lungensport
-
Atemübungen
-
Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken
-
frühzeitige Behandlung von Atemwegsinfekten
Eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden pneumologischen Team ist dabei besonders wichtig.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Eine medizinische Abklärung ist sinnvoll bei:
-
zunehmender Luftnot bei Belastung
-
anhaltendem trockenem Husten
-
ungeklärter Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit
-
auffälligen Veränderungen im Röntgenbild der Lunge
Eine frühzeitige Diagnose kann helfen, eine geeignete Therapie einzuleiten und den Verlauf der Erkrankung besser zu kontrollieren.
Häufige Fragen zur Lungenfibrose
Ist eine Lungenfibrose heilbar?
Die entstandenen Vernarbungen im Lungengewebe können meist nicht rückgängig gemacht werden. Moderne Therapien können jedoch helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Was ist eine idiopathische Lungenfibrose?
Dabei handelt es sich um eine Form der Lungenfibrose, bei der keine eindeutige Ursache gefunden wird.
Ist Bewegung bei Lungenfibrose sinnvoll?
Ja. Angepasstes Training und Lungensport können helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.
Ist eine Lungenfibrose selten?
Lungenfibrosen gehören zu den selteneren Lungenerkrankungen, sind jedoch eine wichtige Ursache für chronische Atemnot.
Wenn anhaltender trockener Husten, zunehmende Luftnot oder eine ungeklärte Einschränkung der Belastbarkeit bestehen, kann eine pneumologische Untersuchung helfen, mögliche Veränderungen der Lunge frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
