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Unsere Praxis eröffnet am 12.10.2026

Vor der Eröffnung ist die Praxis Pneumologie

am Schlossberg telefonisch noch nicht erreichbar.

Weitere Informationen werden rechtzeitig

vor dem Praxisstart veröffentlicht.

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Pneumologie am Schlossberg
ab dem
12.10.2026 am Standort


Saarbrückerstraße
66424 Homburg

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Sprechzeiten

Unsere Praxis eröffnet am 12.10.2026

 

Die regulären Sprechzeiten werden rechtzeitig vor der Eröffnung an dieser Stelle veröffentlicht.
 

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Montag             08.00- 12:00 Uhr und 13:30 -16:00 Uhr Dienstag           08:00 - 12:00 Uhr Mittwoch          08:00 - 12:00 Uhr Donnerstag     08:00 - 12:00 Uhr                             NACHMITTAG NACH VEREINBARUNG ​ Freitag               08:00 - 12:00 Uhr                             UND NACH VEREINBARUNG

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Lungenkrebs (Lungenkarzinom) – Bösartige Erkrankung der Lunge

Lungenkrebs, auch Lungenkarzinom genannt, ist eine bösartige Tumorerkrankung der Lunge. Dabei entstehen Krebszellen im Gewebe der Bronchien oder des Lungengewebes, die sich unkontrolliert vermehren können.

Das Lungenkarzinom gehört weltweit zu den häufigsten Tumorerkrankungen. In vielen Fällen wird die Erkrankung erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, da frühe Stadien oft keine oder nur unspezifische Beschwerden verursachen.

Eine frühe Diagnose und moderne Therapieverfahren können die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose deutlich verbessern.

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Was ist ein Lungenkarzinom?

 

Ein Lungenkarzinom entsteht, wenn sich Zellen der Atemwege oder des Lungengewebes bösartig verändern und unkontrolliert wachsen. Der Tumor kann in das umliegende Gewebe einwachsen und über Blut- oder Lymphwege Metastasen in andere Organe bilden.

Man unterscheidet zwei Hauptformen:

 

Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)

 

Diese Form macht etwa 80–85 % der Fälle aus. Zu den wichtigsten Untergruppen gehören:

  • Adenokarzinom

  • Plattenepithelkarzinom

  • großzelliges Karzinom

 

Kleinzelliges Lungenkarzinom (SCLC)

 

Diese Form ist seltener, wächst jedoch häufig schneller und aggressiver.

Die genaue Einteilung des Tumors ist entscheidend für die Wahl der Therapie.

Ursachen und Risikofaktoren

Der wichtigste Risikofaktor für Lungenkrebs ist Rauchen. Etwa 80–90 % der Erkrankungen stehen im Zusammenhang mit Tabakkonsum.

 

Weitere mögliche Risikofaktoren sind:

  • Passivrauchen

  • berufliche Schadstoffe (z. B. Asbest, Quarzstaub)

  • Luftverschmutzung

  • Radonbelastung

  • genetische Faktoren

  • chronische Lungenerkrankungen

 

Auch Nichtraucher können in seltenen Fällen ein Lungenkarzinom entwickeln.

Typische Symptome

In frühen Stadien verursacht Lungenkrebs häufig keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, können sie unspezifisch sein.

 

Mögliche Symptome sind:

  • anhaltender Husten

  • Bluthusten

  • zunehmende Luftnot

  • Brustschmerzen

  • Heiserkeit

  • ungeklärter Gewichtsverlust

  • Müdigkeit und Leistungsabfall

 

Auch wiederkehrende Lungenentzündungen im gleichen Lungenbereich können ein Hinweis sein.

 

Diagnostik

 

Bei Verdacht auf ein Lungenkarzinom sind mehrere Untersuchungen erforderlich.

 

Bildgebung

 

Röntgenaufnahme der Lunge

Oft erster Hinweis auf eine Veränderung.

Computertomographie (CT) des Brustkorb (Thorax)

Genauere Darstellung von Tumoren oder Lungenrundherden.

PET-CT

Untersuchung zur Beurteilung der Stoffwechselaktivität von Tumoren und möglicher Metastasen.

 

Gewebeuntersuchung

 

Zur sicheren Diagnose ist eine Gewebeprobe (Biopsie) notwendig.

 

Diese kann gewonnen werden durch:

  • Bronchoskopie

  • CT-gestützte Punktion

  • operative Verfahren

 

Anschließend erfolgt eine feingewebliche und molekulare Analyse, die für die Therapieplanung wichtig ist.

 

Staging

 

Nach der Diagnose wird die Ausbreitung der Erkrankung untersucht.

Dazu gehören unter anderem:

  • CT oder PET-CT

  • MRT des Gehirns

  • Ultraschalluntersuchungen

  • Lymphknotenuntersuchungen

 

Diese Untersuchungen bestimmen das Stadium der Erkrankung.

 

Therapie

 

Die Behandlung hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Tumorart

  • Stadium der Erkrankung

  • molekulare Eigenschaften des Tumors

  • allgemeiner Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten

 

Operation

 

Wenn der Tumor früh erkannt wird, kann eine operative Entfernung des Tumors eine wichtige Behandlungsoption sein.

 

Strahlentherapie

 

Hochenergetische Strahlen zerstören Tumorzellen und können allein oder in Kombination mit anderen Therapien eingesetzt werden.

 

Chemotherapie

 

Medikamente, die Krebszellen im gesamten Körper bekämpfen.

 

Immuntherapie

 

Moderne Medikamente können das Immunsystem aktivieren, damit es Tumorzellen besser erkennt und bekämpft.

 

Zielgerichtete Therapie

 

Bei bestimmten genetischen Veränderungen des Tumors können spezielle Medikamente eingesetzt werden.

 

Früherkennung und Vorsorge

 

Eine allgemeine Früherkennungsuntersuchung für die gesamte Bevölkerung gibt es derzeit nicht.

 

Für Menschen mit hohem Risiko, insbesondere langjährige Raucher, wird teilweise eine CT-basierte Früherkennung diskutiert.

 

Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung ist:

Rauchverzicht

 

Auch das Vermeiden beruflicher Schadstoffe kann das Risiko reduzieren.

 

Wann sollte man zum Arzt gehen?

 

Eine medizinische Abklärung ist besonders wichtig bei:

  • Husten länger als drei Wochen

  • Bluthusten

  • ungeklärtem Gewichtsverlust

  • anhaltender Heiserkeit

  • wiederkehrenden Lungenentzündungen

  • zunehmender Luftnot

 

Diese Beschwerden sollten zeitnah untersucht werden.

 

Häufige Fragen zum Lungenkarzinom

 

Ist Lungenkrebs heilbar?
Wenn der Tumor früh erkannt wird, kann eine Heilung möglich sein. In fortgeschrittenen Stadien stehen verschiedene moderne Therapien zur Verfügung.

 

Können auch Nichtraucher Lungenkrebs bekommen?
Ja. Obwohl Rauchen der wichtigste Risikofaktor ist, können auch Nichtraucher erkranken.

 

Welche Rolle spielt die Immuntherapie?
Die Immuntherapie hat die Behandlung vieler Lungenkarzinome in den letzten Jahren deutlich verbessert.

 

Warum ist eine frühe Diagnose wichtig?
Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto größer sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung.

Wenn anhaltender Husten, Bluthusten, Luftnot oder unklare Beschwerden auftreten, kann eine pneumologische Untersuchung helfen, mögliche Lungenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und eine gezielte Abklärung einzuleiten.

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