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Unsere Praxis eröffnet am 12.10.2026

Vor der Eröffnung ist die Praxis Pneumologie

am Schlossberg telefonisch noch nicht erreichbar.

Weitere Informationen werden rechtzeitig

vor dem Praxisstart veröffentlicht.

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Pneumologie am Schlossberg
ab dem
12.10.2026 am Standort


Saarbrückerstraße
66424 Homburg

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Sprechzeiten

Unsere Praxis eröffnet am 12.10.2026

 

Die regulären Sprechzeiten werden rechtzeitig vor der Eröffnung an dieser Stelle veröffentlicht.
 

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Montag             08.00- 12:00 Uhr und 13:30 -16:00 Uhr Dienstag           08:00 - 12:00 Uhr Mittwoch          08:00 - 12:00 Uhr Donnerstag     08:00 - 12:00 Uhr                             NACHMITTAG NACH VEREINBARUNG ​ Freitag               08:00 - 12:00 Uhr                             UND NACH VEREINBARUNG

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Silikose und Asbestose – Beruflich bedingte Lungenerkrankungen

Silikose und Asbestose gehören zu den sogenannten Pneumokoniosen, also Lungenerkrankungen, die durch das Einatmen von mineralischem Staub entstehen. Diese Erkrankungen entwickeln sich meist über viele Jahre hinweg und stehen häufig im Zusammenhang mit beruflicher Staubexposition.

Durch das Einatmen bestimmter Staubpartikel kommt es zu einer chronischen Entzündungsreaktion der Lunge, die langfristig zu Narbenbildung (Fibrose) im Lungengewebe führen kann.

Eine frühzeitige Erkennung und die Vermeidung weiterer Staubbelastung sind wichtige Maßnahmen im Umgang mit diesen Erkrankungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ist Silikose?

Die Silikose ist eine Lungenerkrankung, die durch das Einatmen von kristallinem Siliziumdioxid (Quarzstaub) verursacht wird. Dieser Staub entsteht bei der Bearbeitung von Gestein, Sand oder bestimmten mineralischen Materialien.

Die eingeatmeten Staubpartikel lagern sich in der Lunge ab und können dort eine chronische Entzündungsreaktion auslösen. Mit der Zeit kommt es zu bindegewebigen Veränderungen des Lungengewebes, die die Lungenfunktion beeinträchtigen können.

Typische Risikoberufe

  • Bergbau

  • Steinbearbeitung

  • Bauindustrie

  • Sandstrahlen

  • Gießereien

  • Tunnelbau

 

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Was ist Asbestose?

Die Asbestose entsteht durch das Einatmen von Asbestfasern. Asbest wurde früher häufig in der Bauindustrie und in verschiedenen technischen Anwendungen eingesetzt, da das Material besonders hitzebeständig und stabil ist.

Die feinen Fasern können tief in die Lunge gelangen und dort langfristig Entzündungen und Vernarbungen des Lungengewebes verursachen.

Neben der Asbestose können Asbestfasern auch andere Erkrankungen auslösen, darunter:

  • Pleuraerkrankungen (z. B. Pleuraplaques)

  • Lungenkrebs

  • Pleuramesotheliom

 

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Typische Symptome

Die Beschwerden entwickeln sich häufig erst viele Jahre nach der Staubexposition.

Mögliche Symptome sind:

  • Belastungsdyspnoe (Luftnot bei körperlicher Aktivität)

  • chronischer Husten

  • verminderte körperliche Belastbarkeit

  • Müdigkeit

  • gelegentlich Brustschmerzen

 

In frühen Stadien können die Erkrankungen auch ohne deutliche Symptome verlaufen.

Diagnostik

Die Diagnose basiert auf mehreren Bausteinen.

Anamnese

Eine wichtige Rolle spielt die berufliche Vorgeschichte, insbesondere eine frühere Tätigkeit mit Staubexposition.

Bildgebung

Röntgenaufnahme der Lunge

Erste Hinweise auf typische Veränderungen im Lungengewebe.

Computertomographie (CT)

Genauere Darstellung von fibrotischen Veränderungen oder pleuralen Veränderungen.

Lungenfunktion

Beurteilung der Atemleistung und möglicher Einschränkungen.

Weitere Untersuchungen

Je nach Situation können zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein, zum Beispiel:

  • Blutuntersuchungen

  • Bronchoskopie

  • arbeitsmedizinische Begutachtung

Behandlung

 

Eine ursächliche Heilung der entstandenen Lungenschäden ist derzeit nicht möglich. Die Behandlung konzentriert sich daher auf:

  • Vermeidung weiterer Staubexposition

  • Behandlung von Beschwerden

  • Verlangsamung des Krankheitsverlaufs

 

Mögliche Maßnahmen sind:

  • Inhalationstherapie bei Atemwegsbeschwerden

  • Atemphysiotherapie

  • Sauerstofftherapie bei fortgeschrittener Erkrankung

  • Behandlung von Begleiterkrankungen

Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind wichtig, um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Berufskrankheit und Vorsorge

 

Silikose und Asbestose gelten in vielen Ländern als anerkannte Berufskrankheiten. Betroffene können daher Anspruch auf arbeitsmedizinische Begutachtung und entsprechende Leistungen haben.

Wichtige Präventionsmaßnahmen sind:

  • konsequente Staubschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

  • Verwendung von Atemschutzmasken

  • arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

In vielen Ländern ist die Verwendung von Asbest heute stark eingeschränkt oder verboten.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

 

Eine medizinische Abklärung ist sinnvoll bei:

  • anhaltendem Husten

  • zunehmender Luftnot

  • früherer beruflicher Staubexposition

  • auffälligen Befunden im Röntgenbild der Lunge

 

Besonders Menschen mit früherer Tätigkeit in staubbelasteten Berufen sollten bei entsprechenden Beschwerden eine pneumologische Untersuchung in Erwägung ziehen.

Häufige Fragen zu Silikose und Asbestose

 

Sind diese Erkrankungen heilbar?
Die entstandenen Narben im Lungengewebe können meist nicht rückgängig gemacht werden. Eine gute medizinische Betreuung kann jedoch helfen, Beschwerden zu lindern und den Verlauf zu stabilisieren.

Warum treten die Symptome oft erst spät auf?
Die Erkrankungen entwickeln sich meist langsam über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte nach der Staubexposition.

Ist Asbest heute noch ein Problem?
Asbest wird heute in vielen Ländern nicht mehr verwendet. In älteren Gebäuden kann es jedoch noch vorhanden sein.

Haben Betroffene ein erhöhtes Krebsrisiko?
Bei Asbestexposition besteht ein erhöhtes Risiko für bestimmte Tumorerkrankungen, weshalb regelmäßige Kontrollen empfohlen werden.

Wenn Luftnot, chronischer Husten oder eine frühere berufliche Staubexposition bestehen, kann eine pneumologische Untersuchung helfen, mögliche Folgen frühzeitig zu erkennen und eine geeignete Betreuung einzuleiten.

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