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Unsere Praxis eröffnet am 12.10.2026

Vor der Eröffnung ist die Praxis Pneumologie

am Schlossberg telefonisch noch nicht erreichbar.

Weitere Informationen werden rechtzeitig

vor dem Praxisstart veröffentlicht.

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Pneumologie am Schlossberg
ab dem
12.10.2026 am Standort


Saarbrückerstraße
66424 Homburg

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Sprechzeiten

Unsere Praxis eröffnet am 12.10.2026

 

Die regulären Sprechzeiten werden rechtzeitig vor der Eröffnung an dieser Stelle veröffentlicht.
 

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Montag             08.00- 12:00 Uhr und 13:30 -16:00 Uhr Dienstag           08:00 - 12:00 Uhr Mittwoch          08:00 - 12:00 Uhr Donnerstag     08:00 - 12:00 Uhr                             NACHMITTAG NACH VEREINBARUNG ​ Freitag               08:00 - 12:00 Uhr                             UND NACH VEREINBARUNG

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Tuberkulose

– Infektion der Lunge durch Bakterien

 

Tuberkulose (TB) ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird. Am häufigsten betrifft die Erkrankung die Lunge, sie kann jedoch auch andere Organe befallen.

Die Übertragung erfolgt in der Regel über Tröpfchen in der Atemluft, wenn eine erkrankte Person hustet oder spricht. In vielen Fällen verläuft eine Infektion zunächst ohne Symptome und kann über Jahre unbemerkt bleiben.

Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer konsequenten Behandlung lässt sich Tuberkulose heute in den meisten Fällen erfolgreich therapieren.

 

 

Was ist Tuberkulose?

 

Tuberkulose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die meist die Lungen (pulmonale Tuberkulose) betrifft.

 

Die Erreger können jedoch auch andere Organe befallen, zum Beispiel:

  • Lymphknoten

  • Knochen und Gelenke

  • Nieren

  • Gehirnhäute

 

Nach einer Ansteckung kann der Körper die Bakterien häufig zunächst kontrollieren. In diesem Fall spricht man von einer latenten Tuberkuloseinfektion. Die Betroffenen sind dabei nicht ansteckend und haben keine Beschwerden.

Wenn sich die Bakterien später vermehren und eine Erkrankung auslösen, spricht man von einer aktiven Tuberkulose.

 

Übertragung und Risikofaktoren

 

Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über feine Tröpfchen in der Luft (Aerosole), die beim Husten oder Niesen freigesetzt werden.

 

Ein erhöhtes Risiko besteht bei:

  • engem Kontakt zu einer an Tuberkulose erkrankten Person

  • geschwächtem Immunsystem

  • chronischen Erkrankungen

  • höherem Lebensalter

  • bestimmten Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken

 

Auch Lebensbedingungen mit engem Kontakt vieler Menschen können das Übertragungsrisiko erhöhen.

 

Typische Symptome

 

Die Beschwerden können sich langsam entwickeln und sind häufig zunächst unspezifisch.

 

Typische Symptome einer Lungentuberkulose sind:

  • anhaltender Husten über mehrere Wochen

  • Auswurf, manchmal mit Blutbeimengungen

  • Fieber

  • Nachtschweiß

  • ungewollter Gewichtsverlust

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit

 

Bei Befall anderer Organe können zusätzliche Symptome auftreten.

 

Diagnostik

 

Bei Verdacht auf Tuberkulose sind mehrere Untersuchungen notwendig.

Wichtige diagnostische Verfahren sind:

Röntgenaufnahme der Lunge
Erste bildgebende Untersuchung zum Nachweis typischer Veränderungen.

Computertomographie (CT)
Genauere Darstellung von Veränderungen im Lungengewebe.

Untersuchung von Auswurf (Sputum)
Nachweis der Tuberkulosebakterien durch Mikroskopie, Kultur oder molekularbiologische Verfahren.

Bronchoskopie
Gewinnung von Proben aus den Atemwegen, wenn kein Auswurf vorhanden ist.

Bluttests oder Hauttests
Nachweis einer Tuberkuloseinfektion (z. B. Interferon-Gamma-Test).

 

Therapie

 

Die Behandlung der Tuberkulose erfolgt mit speziellen Antibiotika, die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen.

Die Standardtherapie besteht meist aus einer Kombination mehrerer Medikamente, zum

 

Beispiel:

  • Isoniazid

  • Rifampicin

  • Pyrazinamid

  • Ethambutol

 

Die Behandlung dauert in der Regel mindestens sechs Monate.

 

Eine konsequente Einnahme der Medikamente ist wichtig, um:

  • die Infektion vollständig zu heilen

  • Rückfälle zu vermeiden

  • die Entstehung resistenter Bakterien zu verhindern

 

Schutzmaßnahmen und Umfelduntersuchung


Bei bestätigter Tuberkulose werden häufig Kontaktpersonen untersucht, um mögliche weitere Infektionen frühzeitig zu erkennen.

Je nach Situation können folgende Maßnahmen erforderlich sein:

  • vorübergehende Isolation bei ansteckender Lungentuberkulose

  • Untersuchung von engen Kontaktpersonen

  • frühzeitige Behandlung einer latenten Infektion

 

Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Umgebung und helfen, die Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.

 

Leben nach einer Tuberkulose

 

Nach erfolgreicher Behandlung können sich viele Betroffene vollständig erholen. In manchen Fällen können jedoch bleibende Veränderungen im Lungengewebe bestehen bleiben.

 

Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind daher sinnvoll, insbesondere wenn:

  • länger anhaltender Husten besteht

  • Atembeschwerden auftreten

  • Veränderungen im Röntgenbild beobachtet wurden

 

Wann sollte man zum Arzt gehen?

 

Eine ärztliche Untersuchung ist besonders wichtig bei:

  • Husten länger als drei Wochen

  • Bluthusten

  • unerklärlichem Gewichtsverlust

  • länger anhaltendem Fieber

  • Nachtschweiß

 

Diese Symptome sollten frühzeitig abgeklärt werden, um eine mögliche Tuberkulose rechtzeitig zu erkennen.

 

Häufige Fragen zu Tuberkulose

 

Ist Tuberkulose heute noch häufig?
Tuberkulose kommt weltweit weiterhin vor. In vielen Ländern ist die Erkrankung jedoch deutlich seltener geworden.

Ist Tuberkulose ansteckend?
Eine offene Lungentuberkulose kann ansteckend sein. Nach Beginn einer wirksamen Therapie sinkt das Übertragungsrisiko in der Regel schnell.

Kann Tuberkulose vollständig geheilt werden?
Ja. Mit einer konsequent durchgeführten Antibiotikatherapie kann Tuberkulose in den meisten Fällen vollständig geheilt werden.

Was ist eine latente Tuberkulose?
Dabei befinden sich Tuberkulosebakterien im Körper, ohne dass eine aktive Erkrankung vorliegt. Betroffene haben keine Symptome und sind nicht ansteckend.

Bei anhaltendem Husten, Gewichtsverlust, Fieber oder Nachtschweiß kann eine medizinische Abklärung helfen, eine Tuberkulose frühzeitig zu erkennen und eine gezielte Behandlung einzuleiten.

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